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Warten auf den positiven Schwangerschaftstest

Wenn der Wunsch nach einem Baby gross ist, wenn man als Paar

sich sehnlichst ein Kind wünscht und es einfach nicht klappen will, kann dies

zu einer Belastungsprobe in der Ehe werden. Monat für Monat hoffen, Monat für

Monat enttäuscht sein, tausend Mal die Frage warum wir/Ich? Sex nach Temperaturkontrolle, der absolute Lustkiller.

Dann kommen die Untersuchungen, die Angst es könnte an mir liegen, ein Thema bei der Frau und beim Mann. (Die Untersuchungen empfand ich

als absolut unwürdig und ekelhaft. Ein Thema für einen weiteren Blogartikel)

Es gibt in der Beziehung kein anderes Thema mehr, zumindest für die Frau. Der Mann, so habe ich es mit meinem Ex-Mann erlebt, kann irgendwann damit nicht mehr umgehen, weil er nicht mehr weiss was er noch tun soll. Ich habe in der Zeit seine Bedürfnisse und seine Gefühle komplett ausgeblendet. Da er sich immer weniger mit dem Thema beschäftigt hat, warf ich ihm vor, dass er gar keine Kinder haben wolle. Er hätte auch, um die Chancen zu erhöhen, mit dem Rauchen aufhören sollen. Er hat es getan und heimlich wieder angefangen. Ich als Nichtraucherin habe es natürlich gemerkt und ihm wieder vorgeworfen keine Kinder haben zu wollen. Das alles hat hinter verschlossener Haustüre stattgefunden. Unter Freunden, in der Familie haben wir das verliebte Paar gespielt. Gegen aussen war in unserer Ehe alles in Ordnung. Hilfe habe ich mir erst nach meinem 40. Geburtstag geholt, weil da ja alles vorbei ist und es Zeit wird, den Wunsch nach Kindern an den Nagel zu hängen.

Im Nachhinein und mit allem was ich in meinen Ausbildungen

gelernt habe, frage ich mich, warum wir nur beim Frauenarzt Hilfe gesucht

haben. Wir haben nur herausgefunden was auf körperlicher Ebene nicht in Ordnung

war und da auch „nur“ aus organischer und funktionales Sicht. Nie wurde

geklärt, ob mein Körper und meine Seele überhaupt die Kraft hat ein Baby auszutragen. Es gibt noch andere Ursachen die verhindern, dass ein Baby in unsere Familie geboren werden will. Unser Unterbewusstsein ist enorm stark und weiss vieles was uns nicht Bewusst ist. So kann ein Erlebnis in uns gespeichert sein, welches wir nicht mehr wissen, verdrängen oder als unwichtig betrachten. Ein Beispiel dazu: Meine Mutter wäre bei meiner Geburt fast gestorben, sie ist fast verblutet. Lag also

nach der Geburt lange Zeit in einer Blutlache. Dies hört sich sehr erschrecken

an und für ein kleines Kind sowieso. Gerade dann, wenn die Mutter/Eltern oft

darüber reden. Dies kann Angst auslösen, Angst vor der Geburt selbst und auch

Angst jemanden zu verlieren. Beides könnte für eine gewünschte Schwangerschaft

eine Blockade sein.

Es gibt Möglichkeiten, Therapieformen um dies herauszufinden,

nutze sie. Eine Garantie gibt es nicht, aber oft hilft es auch, einfach eine

Antwort auf die Frage zu finden: Warum ich/wir?

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